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Alexander Walewski

Alexander WalewskiAlexander Walewski wurde in Potsdam geboren und in Berlin an der Staatlichen Ballett Akademie, die der Deutschen Staatsoper unter den Linden angeschlossen ist, als Tänzer ausgebildet. Nach dem Abschlußexamen tanzte Alexander Walewski in der Provinz und avancierte schon nach zwei Jahren zum Solotänzer. Er kam nach Berlin zurück, an das berühmte Metropol Theater. Von Berlin führte ihn sein Weg nach Salzburg, wo er drei Jahre lang erster Solotänzer war. Hier in Salzburg lernte er Dame Derra de Moroda kennen, eine Ballerina der alten Petersburger Kaiserlichen Ballettschule und Schülerin von Enrico Cercchetti. Bei Moroda nahm Walewski drei Jahre lang Privatunterricht neben seiner Tätigkeit als erster Solotänzer am Salzburger Landestheater. In Salzburg hatte Alexander Walewski die ersten Kontakte mit internationalen Choreographen, er arbeitete mit Erich Walter, Heinz Rosen, Derik Mandel, Dore Hoyer und Janine Charrat für die Salzburger Festspiele.

Alexander WalewskiZusammen mit dem Ballettdirektor Manfred Taubert ging Alexander Walewski von Salzburg nach Braunschweig an das Staatstheater als erster Solotänzer und Trainingsleiter für die Ballettkompanie. Zusammen mit der Ballerina Bika Nitschkoff und Vreni Wohlschlegel tanzte er hier alle großen Rollen des internationalen Ballettrepertoires (Nußknacker, Dornröschen, Coppelia, Raymonda, Feuervogel, Cinderella). In Braunschweig wurde aber besonders das moderne, dramatische Ballett gepflegt und hier konnte Alexander Walewski sein großes darstellerisches Talent zur Entfaltung bringen. Die Ballette "Herodias" mit Tilly Söffing in der Titelrolle und mit Friederike Singer als Salome, die "Zofen"", "Die Bluthochzeit", "Sommernachtstraum", "Königin Christine", "Macbeth" und "Elektra" werden dem Braunschweiger Ballettpublikum noch in glänzenster Erinnerung sein. Alexander Walewski wurde immer wieder eingeladen im Ausland zu gastieren, er tanzte zu den Wiener Festwochen im Theater an der Wien, zu den Berliner Festwochen, gab Gastspiele am Gran Teatro del Liceo in Barcelona und beim London Festival Ballet.

Alexander WalewskiSeit 1974 macht Alexander Walewski regelmäßig Choreographien und Inszenierungen am Celler Schloßtheater (Die Goldenen Zwanziger, Hallo Dolly, Candide, Jahrmarkt zu Plundersweiler, Equus und Berliner Luft). Von Boy Gobert wurde Walewski eingeladen, am Hamburger Thalia Theater zu spielen. 1983 für das Braunschweiger Staatstheater. Er erstellte für Ibsens "Nora" eine Choreographie, erarbeitete zusammen mit Karlheinz Stroux Calderons "Großes Welttheater" und 1984 die Choreographie für Künneckes "Der Vetter aus Dingsda".